
Städtische Einrichtungen – Gemeinschaftsräume, Bibliotheken, Wartungsräume – arbeiten mit begrenzten Heizbudgets. Sobald der erste kalte Tag kommt, hat die alte Heizanlage Schwierigkeiten, und die monatlichen Energiekosten steigen. Wir haben gesehen, wie Betreiber dieser Einrichtungen mit derselben Frage kämpfen: Wie kann man den Menschen ein angenehmes Klima bieten, ohne das jährliche Budget zu übersteigen?
Was technisch wichtig ist Infrarot-Wandheizgeräte erwärmen durch Strahlung – sie senden Energie direkt an Menschen und Gegenstände, genauso wie die Sonne. Im Inneren erhitzt sich ein Kohlenstofffaser-Element oder ein Quarztube innerhalb von Sekunden und liefert Infrarotwärme in Form von Kurz- oder Mittelwellen. So entsteht sofortiges Wohlbefinden, ohne dass man auf die Zirkulation der Luft warten muss.
Die meisten Geräte werden mit 230 V betrieben, verbrauchen 1,5–3 kW Leistung und können flach an der Wand montiert werden, sodass der Bodenraum frei bleibt. Integrierte Thermostate sowie Schutzmechanismen gegen Umkippen sorgen für eine sichere Bedienung. Die IP-Zertifizierung – meist IP54 – hilft dabei, Staub und Spritzer fernzuhalten.
Warum das für diese Gebäude geeignet ist Öffentliche Gebäude haben hohe Decken, windige Eingänge und wechselnde Besucherzahlen. Verbundheizsysteme erwärmen den gesamten Raum – doch viel von dieser Wärme steigt nach oben und entweicht. Infrarot-Wandheizgeräte leiten die Wärme genau dorthin, wo sie benötigt wird – an Arbeitsplätze, Empfangstresen und Eingangsbereiche.
Die Menschen spüren die Wärme auf Bodenhöhe – daher kann man die Thermostate niedriger einstellen. In der Praxis zeigen Anlagen, die mit Infrarot-Heizgeräten ausgestattet sind, eine Reduzierung des jährlichen Heizenergieverbrauchs um mehrere Prozentpunkte. Weniger bewegliche Teile bedeuten weniger Wartungsarbeiten und längere Wartungsintervalle – weniger Stillstand, weniger Kosten für Ersatzteile.
Praktische Details Infrarotwärme ist Richtungsspezifisch – daher ist die richtige Platzierung wichtig. Montieren Sie die Heizgeräte in einer Höhe von 1,8–2,2 m, gerichtet auf die wichtigsten Aktivitätsbereiche. Für bessere Ergebnisse sollten Sie das Heizgerät mit einem einfachen Bewegungsmelder oder einem programmierbaren Thermostaten kombinieren, damit nicht leerer Raum beheizt wird.
Denken Sie auch daran: Infrarotwärme erwärmt Menschen und Oberflächen schnell – doch Räume mit vielen Fenstern benötigen in den kältesten Nächten möglicherweise zusätzliche Heizung. Planen Sie die Anordnung der Heizgeräte entsprechend dem lokalen Klima und der Nutzung des Gebäudes – so erhalten Sie ein konstant angenehmes Klima bei kontrollierbaren Energiekosten.